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Wissenswertes

Petanqueregeln

Aktuelle Petanqueregeln

Die Geschichte des Petanque

Die früher in der Provence vorherrschende Variante des Kugelspiels ging über Distanzen von 17 bis 21 Metern (sie ist noch heute als ’Jeu Provencal’ bekannt) und ist ein athletischer Sport.

Im Juni 1910 konnte in La Ciotat, der südlich von Marseille gelegenen Hafenstadt, der bis dahin sehr erfolgreiche Jules-le-Noir keine Anlaufschritte mehr machen, weil er starkes Rheuma bekommen hatte. Sein Freund Ernest Pitiot konnte das Trauerspiel des wehmütig am Spielfeldrand sitzenden schwarzen Julius nicht mehr mit ansehen und erbarmte sich, eine Variante des Kugelspiels zu erfinden, die auf 6 bis 10 Meter geht und stehend oder hockend aus einem Kreis heraus gespielt wird. Provencalisch wurde es ’Ped tanco’ getauft, was ’geschlossene Füsse’ bedeutet. Franz.sich wurde daraus ,,Petanque".

Es ist die historisch jüngste Variante aller Kugelspiele und war ursprünglich also ein Behindertensport. Diese Variante trat wegen ihrer leichten Praktizierbarkeit einen Siegeszug um die ganze Welt an und ist auch in Deutschland die übliche Spielweise.

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Quelle: bouleaufer.de

Die Geschichte des Petanque

Die Spielgeräte sind Metallkugeln, die gemäß den internationalen Wettkampfregeln zwischen 650 und 800 Gramm wiegen und einen Durchmesser zwischen 70,5 und 80,0 mm haben müssen. Darüber hinaus müssen Wettkampfkugeln eine Gravur tragen, die das Gewicht und eine eindeutige Kennzeichnung angibt. Nur ein weltweit einziger Satz von jeweils drei Kugeln trägt die gleiche Gravur.

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Die Hersteller der Kugeln werden vom internationalen Verband als Hersteller von gültigen Wettkampfkugeln zugelassen. Je nach Geschmack des Spielers können die Kugeln gefräste Rillen aufweisen oder eine glatte Oberfläche haben. Außerdem sind individuelle Gravuren möglich.

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Ein weiters Unterscheidungsmerkmal der Kugeln ist deren Härte. Diese kann, je nach Bedürfnissen der Spieler zwischen einem Härtegrad von 100kg/mm² und 140kg/mm² variieren. Dabei bevorzugen Spieler, die sich auf das Legen versiert haben (Pointeure), härtere Kugeln, wohingegen Spieler, die sich aufs Schießen konzentrieren (Tireure), meist weichere Kugeln bevorzugen. Der Härtegrad der Kugeln spielt eine wichtige Rolle, da von ihm die Laufeigenschaften der Kugeln und das Verhalten der Kugeln bei einem Schuß beeinflusst wird.

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Jeder Spieler hat zwei (im Falle von Dreierteams), bzw. drei Kugeln im Falle von Einer- oder Zweierteams, zur Verfügung. Die Kugeln sind hohl, meist werden sie aus zwei verschweißten Halbkugeln hergestellt, es gibt auch gegossene Kugeln.

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Die Zielkugel ist nicht hohl, sondern voll aus Holz (meist Buchsbaum) mit einem Durchmesser von 30 mm und darf in einer beliebigen Farbe lackiert sein. Neuerdings gibt es auch Zielkugeln aus Kunststoff. Diese müssen aber zugelassen sein.


Der Name der Zielkugel variiert je nach geographischer Region. Allerdings scheint die häufig anzutreffende Bezeichnung als „Schweinchen“, „Sau“ oder „Cochonnet“ darauf hinzudeuten, dass viele Pétanquespieler ein liebevoll-gehässiges Verhältnis zu der kleinen Holzkugel haben.

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Quelle: hessenpetanque.de

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